Schlagwort-Archiv: Pädokriminalität

Wie pädokriminelle Filmemacher die Armut und Arglosigkeit von Kindern ausnutzen

Internationale Pädophilen-Netzwerke – Auf dem Spielplatz des Abnormen
In der Ausgabe der SZvom 18.2.14 ist ein ausführlicher Artikel nicht nur über die Käufer sog. ’naturistischer‘ Filme (Die Videos trugen Titel wie „Boys Fights“ oder „FKK Water Guns“, Azov-Films bewarb sie mit schmierigen Zeilen: „Lass dich nicht täuschen von seinen unschuldigen Locken, denn hinter diesen Augen steckt ein schelmischer Knabe.“), sondern auch über die Produzenten.
Nach den Recherchen einer kanadischen Zeitung lockte der deutsche Markus R., der nach Rumänien gezogen war, die Jungen mit Geld, Pizza und Eis. Den Eltern war er „als hilfsbereiter Mann bekannt, mit dem die Jungs gerne ihre Freizeit verbrachten. ‚Das Coole daran war, sich zu unterhalten, Markus war ein Freund für uns. Er war sehr großzügig, hat Pizza ausgegeben, war mit uns bowlen‘, erzählte einer der Jungen (…)“
Die gefilmten Kinder leben nun mit dem Wissen, dass sich in der Welt jetzt Männer mit Hilfe ihrer Fotos befriedigen. „Mein Sohn ist geschädigt für den Rest seines Lebens“, sagte ein Vater.
Es lohnt, den Artikel zu lesen.
Wolfgang
Phaemopraxis Hildesheim

Kinofilm: „Stillleben“ von Sebastian Meise – jetzt im Kino

Ein ausgezeichneter Film zum Problem von Männern, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen.

Kurzbeschreibung von der Filmwebseite:

„Ich möchte dir gern beim Duschen zuschauen. Du trocknest dich nicht ab. Du setzt dich auf meinen Schoß. Dann trockne ich dich ab. Ich möchte deinen Körper streicheln. Dabei möchte ich dich Lydia nennen.“

Als Bernhard, ein junger Mann, diese Anweisungen als Brief an eine junge Prostituierte findet, ändert sich das Leben einer Familie von Grund auf. Denn der Verfasser dieses Textes ist Bernhards Vater und Lydia, das ist der Name von Bernhards Schwester.

Als Lydia nach Hause kommt, um ihren Vater bei der Therapie gegen seine Alkoholkrankheit zu unterstützen, stößt auch Bernhard zur Familiengruppensitzung. Er legt mit starrer Miene den gefundenen Zettel auf den Tisch, woraufhin der Vater wortlos hinausgeht. Es wird überhaupt nicht viel geredet in diesem Film, aber die Sprachlosigkeit der Familienmitglieder ist keine existenzielle, sie verweist eher auf die Tendenz zum Verdrängen, zum Verschweigen von Problemen. Dabei wird die Zuneigung der Charaktere für einander durchaus spürbar, aber offen ausgetragene Konflikte würden die nach außen hin heile Welt stören. Deshalb kann der Vater auch unmöglich über seine pädophile Neigung sprechen, aber er lässt die bisher versteckte Kiste mit den Kinderfotos von Lydia offen in der Werkstatt liegen. …

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„Täter-Therapie ist Opferschutz“

In der Dokumentation „45 Min – Sexobjekt Kind“ hatte Sebastian Bellwinkel 2010 aufgedeckt, wie in Deutschland Politik, Justiz und Gesundheitswesen gemeinsam versagen beim Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt. Dafür wurde der Film für den Grimme-Preis nominiert.

45 Min fragt nach, was die Politik tatsächlich erreicht hat und entlarvt dabei zahlreiche Politiker-Forderungen und Beteuerungen als Lippenbekenntnisse. Insbesondere die therapeutische Versorgung Tausender Opfer weist nach wie vor eklatante Mängel auf. Auch Hilfsangebote für pädophile Männer gibt es nach wie vor viel zu wenig. Die Dokumentation begleitet zwei Betroffene, ein Missbrauchsopfer und einen pädophilen Mann, zeigt aber auch vereinzelte Lichtblicke.

Über die Seite von NDR.de kommt man zum Film und es gibt weitere interessante Hinweise zu dem Thema Pädokriminalität.

Selbstanzeiger / Selbstmelder

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Artikel über den Mordfall Lena mit Akzent auf die Ermittlungen der Polizei. Dabei möchte ich jedoch einen anderen Aspekt hervorheben:

Bemerkenswert finde ich die Tatsache, dass sich der Täter seiner Verantwortung der bisherigen Tat, Besitz von Kinderpornographie, bewusst war und diese auch trug, indem er sich selbst anzeigte, möglicherweise, um seinem Tun ein Ende zu machen. Es gibt sie also, Menschen, die sexuelle Gewalt ausüben oder kurz davor sind und die sich an Dritte wenden und so ihre Isolation durchbrechen, aus dem Verborgenen ans Licht treten und sich helfen lassen wollen. Für diese Menschen sind wir da! Rufen sie an oder schreiben sie uns eine Mail, sie können sich völlig anonym beraten lassen: www.euline.eu

Deutsche Sportjugend gegen sexualisierte Gewalt im Sport

Die folgende Meldung habe ich auf der Seite der DSpoJugend gefunden und halte sie für unsere weitere Arbeit für sehr interessant:

„Beim 2. Forum „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ am 21. Oktober 2011 wurden Strategien diskutiert und entwickelt, wie das Thema „Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport“ in verschiedenen Qualifizierungsmodulen integriert werden kann.“ (…)

„ Die uns anvertrauten Kinder müssen vor sexualisierter Gewalt geschützt sein. Dazu wollen wir das Aufmerksamkeitssystem Sportverein noch weiter ausbauen und bieten den Vereinen und Verbänden unsere Unterstützung an. Mit den nun veröffentlichten Materialien haben wir dazu eine gute Grundlage geschaffen.“

Es ist an der Zeit, dass wir uns verstärkt auch um die Sportverbände bemühen und sie von unseren Angeboten und der Qualität unserer Arbeit überzeugen.

Technische Lösung eines menschlichen Problems?

 

„Medizinern an der Kieler Uniklinik gelingt ein Durchbruch

Von Jens Wellhöner

In Deutschland sind vermutlich weit mehr Menschen pädophil als die offiziellen Statistiken aussagen. Etliche Betroffene wenden sich an Ärzte, doch die Tests sind unzuverlässig. Medizinern an der Kieler Uniklinik ist jetzt ein Durchbruch gelungen: Sie können Pädophilie unterm MRT erkennen. Auf den MRT-Bildern sehen sie, welche Gehirnregionen bei Pädophilen besonders aktiv sind, wenn die Fotos von Kindern sehen. “  gesehen bei Deutschlandradio Kultur    MRT kann Pädophilie erkennen

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