Tag: Phaemomethode

Phaemoberatung – Schwerpunkt Gewaltberatung / Männerberatung: Weiterbildung für Männer

Beginn der nächsten berufsbegleitenden Weiterbildung Phaemoberatung – Schwerpunkt Männerberatung und Gewaltberatung für Männer vom Institut Lempert.

Gewalt – was tun? Einführung in die Gewaltberatung im Kloster Seeon / Bayern

Gewalttäter sind meist Wiederholungstäter. Was geschieht mit den Tätern? Um Opfer zu schützen und Gewalt dauerhaft verhindern zu können, ist Täterarbeit notwendig.

Gewalt ist kein Zeichen von Stärke, sondern dient dem Aufrechterhalten eines Bildes, Herr der Lage zu sein, die Situation kontrollieren zu können, sich nichts bieten zu lassen. Gewalt dient dem Vermeiden des Blicks in den Spiegel. Gewaltberatung und Tätertherapie halten dem Täter den Spiegel vor und begleiten ihn beim Schock, wenn er sich darin erkennt. Alleine vermeidet er den Schock, in der Begleitung kann er ihm weder ausweichen noch ihn umdeuten. Durch die tätertherapeutische Begleitung wird aus dem Schock heilsames Wachstum.

Wir benennen die Gewalt unmissverständlich und bieten gleichzeitig Unterstützung. Wir verurteilen die Gewalt und schenken dem Täter unsere Aufmerksamkeit.

Ein Aspekt: Gewalt beinhaltet immer die Abgabe der Verantwortung für die Tat. Deshalb bedeutet Gewaltberatung die unmissverständliche Übergabe der Verantwortung an den Täter: Er hat zugeschlagen, nur er ist dafür verantwortlich, nur er kann weitere Gewalt verhindern. Dass er sie wirklich übernimmt, ist schon ein wichtiger Teil der Arbeit.

Gewaltberatung bietet die Chance zur Veränderung und damit zu einer Zukunft ohne Gewalt.

Das Seminar bietet intensiven Einblick in die Arbeitsweise der Gewaltberatung und vermittelt Handwerkszeug, um in der Arbeit mit Tätern die eigene Handlungskompetenz zu erweitern.

Inhalte:

  • Unterschiede zwischen Gewalt und Aggression und die Folgen für die Arbeit
  • Ursachen von Gewalt, Sinn und Funktion von Gewalt
  • Unterschiede und Berührungspunkte von Täterarbeit und Opferarbeit
  • Gewaltdynamik
  • Der Gewaltkreislauf
  • Arbeit mit den Tätern, Prinzipien in der Arbeit mit Tätern

Fortbildung Einführung in die Gewaltberatung im Kloster Irsee / Bayern für MitarbeiterInnen in Psychosozialen und Justiziellen Einrichtungen Bayerns. Anmeldungen bitte über das Bildungswerk Irsee

Referenten: Joachim Lempert

Seminar Schulsozialarbeit CH

Was tun mit mühsamen und gewalttätigen Schülern?
Beratungs- und Konfliktkompetenz in der Arbeit
mit grenzverletzenden Buben und männlichen Jugendlichen
Ein Fachseminar für Schulsozialarbeitende
Wenn ein Schüler schwierig ist, es Probleme mit ihm gibt, wenn er destruktiv auffällig oder gar gewalttätig ist, wird die Schulsozialarbeit gerufen. Was tun?

Destruktive Auffälligkeit und Gewalt sind keine Zeichen von Stärke, sondern dienen dem Aufrechterhalten des Bildes, Herr der Lage zu sein, die Situation zu kontrollieren, sich nichts bieten zu lassen. Der Bub bzw. Jugendliche tut sein Möglichstes, dieses Bild aufrechtzuerhalten – und zahlt einen hohen Preis dafür.
Mit unserem phänomenologisch-emotionalen Ansatz bieten wir Ihnen ein wirksames Arbeitsinstrument. Und Sie damit dem Buben oder Jugendlichen einen Ausweg ohne Gesichtsverlust. Er erfährt Respekt, wird autonomer und wächst. Er findet seinen Weg.
Seine Verantwortung, seine Auffälligkeit oder seine Gewalt werden unmissverständlich benannt.
Gleichzeitig bekommt er die notwendige Unterstützung und Aufmerksamkeit.
Das Fachseminar bietet intensiven Einblick in die Arbeitsweise der Phaemopädagogik® und der Gewaltberatung. Es vermittelt Handwerkszeug, welches Ihre eigene Beratungs- und Konfliktkompetenz in der Schulsozialarbeit erweitert.
Inhalte
• Unterschiede zwischen Gewalt und Aggression und die Folgen für die Arbeit
• Sinn und Ursache von auffälligem und gewalttätigem Verhalten
• Unterschiede und Berührungspunkte von Täterarbeit und Opferarbeit
• Prinzipien und Techniken der Arbeit mit Tätern bzw. auffälligen Buben und Jugendlichen
• Möglichkeiten und Grenzen als Mann bzw. Frau in der Schulsozialarbeit
• Fallbezogene Kooperation mit den Lehr- und Fachpersonen
• Ihre Themen, Fragen und Anliegen

Psychologie der Gefühle

Hallo,

über die Vernetzungen bei facebook bin ich auf eine Webseite gestoßen, die m.E. sehr kompakt, prägnant, aber dennoch verständlich über die Psychologie der Gefühle informiert. Für mich war insbesondere lehrreich, was dort über ‚verletzte Gefühle‘ geschrieben steht. Dem kann ich nach meiner jetzigen Erfahrung nur folgen.
Also: empfehlenswert!!

Diesen bemerkenswerten Satz fand ich ebenfalls auf der informativen Seite:

Morbus est judicium in pravo pertinax.
Krank wird, wer sich auf falsche Urteile versteift.
Seneca

Wolfgang

Phaemopraxis Hildesheim