Schlagwort-Archiv: MännerPraxis Lëtzebuerg

Neuer Name

Liebe Kollegen,
Liebe Leser_innen,

Die MännerPraxis Lëtzebuerg gibt es nun etwas mehr als anderthalb Jahre. Eine sehr kurze Zeit, aber dennoch glaube ich entspricht der Name nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten. Sollte er etwas provozierend die Männer ansprechen, könnte mann/frau auch eine Ausgrenzung der Frau hinein interpretieren, welches von mir weder gewünscht noch beabsichtigt war und ist.

Ich arbeite sehr gerne mit Frauen zu unseren Themen.

Nicht nur Frauen könnten den Eindruck bekommen ausgeschlossen, bzw. nicht angesprochen zu werden, sondern mann/frau könnte zwischen den Zeilen lesen und meinen, dass Frauengewalt inexistent ist. Dem ist nicht so.

Von diesen Überlegungen ausgehend gebe ich meiner Praxis den neuen Namen: PhaEmoPraxis® Lëtzebuerg(Luxemburg).

Der phänomenologisch- emotionale Ansatz nach Lempert-Wien/Hamburg ist eine Weiterentwicklung der Gewaltberatung nach dem Hamburger Modell(GHM) und Grundlage meiner therapeutischen Ausrichtung. Dies will ich klar nach Aussen kundtun. Ich arbeite nach den europäischen Richtlinien für Täterarbeit(Eurit).

Mich finden sie auch auf fb und meinem Blog:
www.facebook.com/PhaEmoPraxisLetzebuerg
http://jerryfaber.wordpress.com/

MfG

Faber Jerry(Gérard)

Zeitungskommentar aus Luxemburg

April 2012
Dem Kommentar voraus geht ein Artikel über die Gewaltberatungsstelle Riicht Eraus und ein Interview mit Georges Haan.
(Artikel: Quelle Luxemburger Wort – Nicolas Anen)

MännerPraxis Lëtzebuerg 2011

Liebe Kollegen, liebe Kolleginnen
Liebe Lesende,

Ich möchte an dieser Stelle einen Rückblick über meine kleine Eigenpraxis machen, welche ich seit Februar 2011 nebenberuflich betreibe.
Die Praxis besteht aus einem grösseren hellen Raum, direkt unter dem Dach in einem dreistöckigem Haus. In demselben haben 4 Ärzte und ein Laboratorium ihre Räumlichkeiten. Leider steht mir der Raum nicht allein zu Verfügung, ich muss ihn teilen, so dass ich nicht so schalten und walten kann, wie ich will. Dafür sind meine Mietkosten sehr gering und der Ort ist mir sehr gelegen.
In diesem ersten Jahr des Bestehens habe ich 4 KlientInnen betreut; 2 Frauen und 2 Männer. Eine Beratung ist abgeschlossen, die 3 übrigen laufen 2012 weiter; ich habe diese in der zweiten Hälfte des Jahres begonnen. Die Zugangswege sehen wie folgt aus: 2 KlientInnen sind mir über die Euline überwiesen worden und die beiden anderen durch Mundpropaganda.
Ich sehe meine KlientInnen wöchentlich und sie zahlen ordentliches Geld, was mich sehr freut und stolz macht. Ich befand mich immer in einem Angestelltenverhältnis, wo monatlich mein Verdienst auf mein Konto überwiesen wird. Obwohl ich da wesentlich mehr verdiene, ist mir dieses selbstverdiente und mir bar ausgehändigte Geld doch wertvoller. Ich bedanke mich dafür bei meinen KlientInnen, besonders da diese es nicht immer einfach haben, dieses Geld aufzubringen.
Diese Arbeit macht mir viel Spass, obwohl sie nicht immer einfach ist. Sie füllt mich aus und ich freue mich über meine Erfolge.

Besucht mich doch auf meiner facebook- Seite.
MaennerPraxis.Letzebuerg