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Veranstaltung: „Aggression schafft Beziehung“

– neue Lebensenergie finden –

„Aggression“ wird meist negativ verstanden und mit Gewalt, Hass und Krieg verbunden.
„Sei nicht so aggressiv“, bekommen wir manchmal zu hören.

Aber Aggression ist eine Lebensenergie, die wir brauchen, um in Kontakt mit uns selbst, mit anderen Menschen zu gehen und unser Leben zu gestalten.

Wir brauchen sie auch, um unsere intimen Beziehungen lebendig zu halten.

Aber was heißt Aggression, wie gebrauche ich sie, damit sie konstruktiv ist und fruchtbar wird?

An diesem Tag werden wir und Sie selbst diesen Fragen nachgehen und eine Ahnung bekommen, wie das im Alltag funktioniert.

Leiter:         Hubert Frank, Gewaltberater und Phaemotherapeut
Kosten:         90,- € Kursgebühr (inkl. Kaffee und Getränke)

Männer und ihre Väter – eine unendliche Geschichte

Peter Kölln befasst sich in seiner ‚Montagskolumne‘ mit dieser ‚unendlichen‘ Geschichte und beschreibt auf eindrucksvolle Weise seine Erfahrungen.  Ich greife diesen Beitrag auf, weil dieses Thema auch in meiner Beratungspraxis des Öfteren auftaucht. Es nimmt dann nicht nur einen großen Raum ein, sondern ist mit vielfältigen Emotionen unterlegt, die sich im Laufe der Gespräche urplötzlich an die Oberfläche ‚kämpfen‘ und sich mit Kraft Luft verschaffen. Zu lange wurden sie weg gedrückt, verdrängt oder rationalisierend ‚umgedichtet‘. Die Möglichkeit, mit einem anderen Mann über vergangene Kränkungen durch den Vater zu sprechen, bietet Ansätze von Erleichterung und Entlastung. Andererseits ersetzt es nicht die direkte Aussprache mit dem Vater, die Konfrontation des Älteren durch den Sohn. Erst hierdurch wird die emancipatio, die „Entlassung des Sohns aus der väterlichen Gewalt“ (aus dem Lateinischen übersetzt), ermöglicht. Hieraus erwächst eine Energie, die nachhaltig und heilend wirken kann; vielleicht nicht in der Beziehung zwischen Vater und Sohn, auf jeden Fall aber für das weitere Leben und Erleben des jüngeren Mannes.

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Wolfgang Brandt

eupax Beratungsstelle Hildesheim

Männer_Gewaltberatung Hildesheim

 

Ein männlicher Praktikant im Frauenhaus vermittelt anderes Männerbild

 

Mann kann auch anders  (Artikel in der WAZ vom 21.12.12)

Ein mutiger Versuch, der sich als ein Erfolg herausstellte. Frauenhaus-Leiterin Anne Meiworm: „Wir sind nicht auf einer Insel. Die Frauen sollen Normalität leben und lernen, Aufgaben zu bewältigen.“
Neben dem körperlichen und auch seelischen Schutz der Frauen und Kinder ist dies sicherlich auch ein wichtiger Aspekt: Sie wieder auf den Alltag vorzubereiten und ihnen zu zeigen, dass es weitaus mehr Männer gibt, die  vertrauensvolle, liebevolle, auf gegenseitigem Respekt beruhende Beziehungen zu ihren Mitmenschen pflegen als Schläger. Für die Kinder in dieser Umgebung ist das hinsichtlich ihrer zukünftigen Beziehungsgestaltung von immenser Bedeutung.

Wir gratulieren der Leiterin und den anderen Verantwortlichen für diesen mutigen Schritt!

 
W. Brandt
Gewaltberatung Hildesheim