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Eupaxtreffen in Weyregg / Österreich

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Augenblicklich findet das erste Eupaxtreffen dieses Jahres statt. Beteiligt sind Gewaltberater und Tätertherapeuten aus drei verschiedenen Ländern: Österreich, Deutschland und Luxemburg. Wie immer gibt es viel Neues und Interessantes auszutauschen und zu erarbeiten. Konkreteres dazu später mehr…

Grad im Moment ist ein weiterer Kollege hinzugestoßen. Gegen Abend erwarten wir einen weiteren Kollegen aus Österreich.

Erfolgreiche eupax/euline Tagung in Mainz: Echt stark, dabei gewesen zu sein!

Große Wiedersehensfreude! Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde meine Freude und mein Stolz über die bestandene Therapeuten-Ausbildung bei Joachim im Juli durch den Abschied von liebgewonnenen Menschen getrübt. Nun darf ich einige von ihnen bei unserem Treffen wieder in die Arme schließen. Leider fehlt Hubert – und damit auch unser Organisator vor Ort – und mit einigem Erschrecken erfahren wir von seinem Unfall und der bevorstehenden OP. Wie ich inzwischen weiß, ist die OP erfolgreich verlaufen, die sich jetzt anschließende Aufbauarbeit wird jedoch einiges an Kraft und Ausdauer von ihm verlangen. Ich kann mir denken, dass er sich über einige aufmunternde Anrufe freuen wird!

Angesichts der relativen kurzen Zeit seit der eupax-Gründung und den kurzzeitigen Unsicherheiten hinsichtlich unseres Tagungsortes ist es ein toller Erfolg, dass wir 5 neue Mitglieder bei diesem Treffen begrüßen dürfen. Hier sehen wir, dass unsere Arbeit auch begeistern kann!Unsere Anwerbeaktionen zeigen offenbar erste Wirkung und motivieren auch mich, weiter für dieses Netzwerk in der Fachöffentlichkeit zu ‚trommeln‘. Zu offensichtlich sind die Vorteile, vor allem auch durch die Aufwertung der eigenen Arbeit vor Ort; mit der Präsentation eines europäischen Fachverbandes für Gewaltberater/ – innen auf dem Briefpapier, der Mail, bei einem Vortrag oder während einer Vorstellung bei einer Behörde wird das eigene Anliegen gewichtiger. Qualitäts- und Aktualitätssicherung, immer auf dem neuesten Stand zu sein und der regelmäßige Austausch sind weitere wichtige Faktoren für ein professionelles Arbeiten. Und nicht nur zu guter Letzt: Gemeinsam sind wir echt stärker – eine alte Weisheit, an die wir uns wieder erinnern sollten.

Im Laufe des letzten Halbjahres ist wieder so viel an Themen aufgelaufen, dass wir uns nicht über Langeweile beklagen müssen; zu Recht sind wir am Ende eines Arbeitstages erschöpft, aber auch froh über die Ergebnisse, die wir zustande gebracht haben. So sind auch die kleinen Belohnungen am Abend in der Mainzer Altstadt mehr als verdient… der Wein wie immer köstlich, die Leckereien dazu schmackhaft und ‚ressourcen-füllend‘. Hubert hat auch diesen Teil unseres Treffens vorbildlich und fürsorglich vorbereitet.

Wie sich zeigt, gibt es vor allem zu folgenden Themen größeren Gesprächsbedarf:

  • Evaluation unserer Arbeitsweise – In diesem Zusammenhang gibt es erste Kontakte zu Hochschulen/Universitäten, bei denen es eine Nachfrage nach möglichen Themen im Rahmen von Masterarbeiten gibt, die unserem Bedürfnis nach einer finanzierbaren Überprüfung der Wirksamkeit unseres Vorgehens entgegenkommt. Wir haben dies als Projekt für das nächste Jahr ins Auge gefasst und werden unseren Bedarf konkretisieren und kommunizieren.
  • Qualitätssicherung – Andreas Vogel stellt uns ein Modell der ‚Prozessreflektion‘ für die Arbeit mit zugewiesenen Tätern vor.  Das Entscheidende an diesem Verfahren ist, dass ‚beratende‘ und ‚überprüfende‘ Stelle unabhängig voneinander existieren und arbeiten. Das für die Therapie notwendige Vertrauensverhältnis würde nicht gestört werden. Eine Projektgruppe wird Einzelheiten erarbeiten und vorschlagen.
  • Evaluation unserer Arbeit – Hier gibt es Ansätze für Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen im Zusammenhang mit von StudentInnen zu leistenden Masterarbeiten….

Unsere nächsten Treffen werden wir vom 3.6. bis 6.6.12 am Attersee und vom 15. – 18.11.12 in der Schweiz abhalten, um diese Male näher an unseres KollegInnen vor Ort zu sein. Es ist vorgesehen, einen Nachmittag/Abend für Interessierte zu öffnen, zur Information und zum Austausch über unsere Arbeit… und es gibt mehr Zeit für persönliche Kontakte und Regeneration.

Die Visionen, die ich von dieser Tagung mitnehmen konnte, motivieren mich in großem Maße, mich weiterhin für die eupax/euline stark zu machen und einen meinen Kräften gemäßen Anteil an dieser ehrenamtlichen Arbeit zu leisten… – auch in der Hoffnung, dass andere es mir gleich tun.

Grüße von Wolfgang

Internationales euline / eupax Treffen in Mainz vom 02. – 04.12.2011

Vom 02. – 04.12.2011 findet wieder das Treffen der Mitglieder und Unterstützer der eupax und euline in Mainz statt. Wir werden dort über aktuelle Erfahrungen sprechen, den Stand unserer Projekte diskutieren und neue Pläne schmieden. Natürlich hat auch der persönliche Austausch unter uns Raum, denn viele arbeiten doch sehr vereinzelt in ihren Institutionen als Gewaltberater oder Tätertherapeut.

Wie die anderen auch freue ich mich auf spannende Gespräche und persönliche Begegnungen mit den Kollegen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg.

Neues aus Luxemburg

Hallo liebe Kollegen, diesen Beitrag schreibe ich auf meinem I-Pad, nachdem ich unter der fachkundigen und geduldigen Anleitung und Unterstützung von Joachim, den Zugang zum Blog auf diesem Weg gefunden habe.

Ich habe seit langem wieder einen Klienten und habe ihn gestern zum ersten Termin getroffen. Ich freue mich riesig wieder beraten zu können. Eine zusätzliche Herausforderung ist es, da es eine KLIENTIN ist! Eine Premiere! Da ich in meinem Hauptberuf ebenfalls hauptsachlich mit Männern arbeite, ist es sozusagen Neuland für mich. Die Zuweisung der Klientin erfolgte über die Euline.

Ich werde übernächste Woche ein Interview in einer wöchentlich erscheinenden luxemburgischen Zeitschrift, zusammen mit einem Klienten, geben. Thema wird häusliche Gewalt sein, die Täterhotline Euline, Täterarbeit und die Eupax.

Herzliche Grüße

Jerry