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Presseerklärung der eupax zur Studie Gewalt gegen Frauen 2012 (Europ. Agentur f. Grundrechte)

Täterhotline verhindert Gewalt

Die Täterhotline euline arbeitet seit 10 Jahren erfolgreich. Menschen mit einem Gewaltproblem erhalten anonym, schnell und wirksam professionelle Unterstützung. Gewalt wird auf diese Weise dort bekämpft, wo sie entsteht: beim Täter.

Angesichts der Ergebnisse der Studie zur Gewalt gegen Frauen, die von der Europäischen Agentur für Grundrechte veröffentlicht wurden, verweist der Fachverband für Gewaltberatung und Tätertherapie EUPAX auf die Erfolge seiner Telefonhotline für Täter, die sich seit 10 Jahren als ein wirksames Angebot zur Krisenintervention und zum Schutz vor weiterer Gewalt erwiesen hat.

Laut Studie wenden sich nur 15 Prozent der Opfer von Gewalt an die Polizei. Ein Großteil der Gewalt im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis bleibt weitestgehend im Dunklen. Dass auch viele dieser Täter bereit sind, aus ihrem gewalttätigen Verhalten auszusteigen, zeigt die Erfahrung der Täterhotline. In 90% der Fälle erfolgt über sie eine Vermittlung an Gewaltberatungsstellen, die die Klienten befähigen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Täterhotline      www.euline.eu

Fachverband     www.eupax.eu

Kontakt:

Joachim Lempert            +43 – (0)676 – 64 65 699

Wolfgang Brandt             +49 – (0)173 – 865 96 65

Eupaxtreffen 11/2013 in Mainz

Am vergangenen Wochenende fand das zweite Treffen dieses Jahres der Gewaltberater und PhaEmoTherapeuten statt.

International war die Eupax durch drei Länder vertreten und auch zahlenmäßig fanden einige den Weg nach Mainz in den Erbacherhof, der bereits mehrmals als Austragungsort für unsere Treffen gedient hat.

Auch die Stadt Mainz hält kulturell immer etwas für uns parat. Durch die hervorragende Planung und Organisation von Hubert kam die Kultur und die Geschichte nicht zu kurz. Wir nahmen an einer ausführlichen und spannend kommentierten Führung im Issistempel teil.

Wie bereits an den vorhergegangenen Treffen kamen der kulinarische und oenologische Teil nicht zu kurz. Mainz beherbergt zahlreiche urige und gemütliche Weinlokale in welchen wir uns abends auf ein Glas zusammenfanden.

Immer auf der Suche die Euline/Eupax bekannt zu machen, hat sich Andreas Vogel etwas besonderes einfallen lassen, welches ihr unten auf der Seite bestaunen könnt. Wahrlich erstaunlich, was die Technik zustande bringt.

(Leider klappt es nicht mit dem Hochladen des Bildes)

Neben dem kulturellen und geselligen Teil haben wir hauptsächlich an drei Hauptpunkten gearbeitet, die wie folgt ausssehen:

  1. Mäannertelefon/Männerhotline
  2. Telefonberater
  3. Fachaustausch

Neben der Euline – Täterhotline – wird die Eupax ein weiteres Angebot auf die Beine stellen, nämlich das Männertelefon, welches männerspezifische Themen bedient und Männerberatung anbietet. Für Deutschland ist das Telefon bereits operational. www.maennertelefon.eu

Wegen technischer Schwierigkeiten konnten die Telefonberater keine Dienste mehr machen und so kam dieser Dienst zum Erliegen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht die „alten“ Hasen zu reaktivieren und neue Telefonberater hinzu zugewinnen.

Wir haben diskutiert, wie wir mit, in ihrer Kindheit, traumatisierten Menschen umgehen, die heute im Erwachsenenalter, bzw. bereits als Kinder gewalttätig werden. Es ist toll und bereichernd mit Fachkollegen sich austauschen zu können.

 

 

 

Männergesundheitstag

Liebe Kollegen,

Gestern fand der erste Männergesundheitstag in Luxemburg statt und wurde von infoMann, einer luxemburgischen Beratungsstelle für Jungen und Männer organisiert und durch die Stadt Luxemburg gefördert.

Unser Kollege, Alex Kries, seines Zeichens Gewaltberater, ist einer der Köpfe, besagter Beratungsstelle.

An diesem ehrwürdigen Tag, war die Euline/Eupax durch den blauen Josef, himself, mit einem Informationsstand vertreten, um Werbung für die Euline in Deutschland und Luxemburg zu machen.

Leider war, erwartungsgemäss, der Besucheransturm noch riesig ausbaufähig, da das Thema Gesundheit und Gewalt nicht unbedingt Publikumsmagnete sind. Ich bin dennoch enttäuscht, dass solch eine Veranstaltung so wenig besucht wird.

Und doch war es eine wichtige Erfahrung für mich, in die Öffentlichkeit zu gehen und ich bin froh, sie gemacht zu haben.  Hier auf dieser Veranstaltung habe ich gehört, dass Erfahrung aus gemachten Entscheidungen ensteht. Bei nächster Gelegenheit habe ich mir vorgenommen, selbst einen Vortrag über Euline/Eupax zu halten. Dieses Mal habe ich mich noch nicht getraut.

Ich konnte der Chancengleichheitsministerin eine Infomappe über die Eupax/Euline überreichen und einige wenige Worte mit ihr wechseln. Ich konnte dabei einen Umstand aus der Welt schaffen, der mich doch überraschte: „Sie kannte die Euline nicht und hatte noch nie etwas darüber gehört!“ Nun ist dem nicht mehr so und vielleicht trägt dieser kurze Kontakt irgendwann Mal Früchte!?

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Erfolgreiches Herbsttreffen der eupax/euline in Sulz-Glatt

Vom 4.-7. Oktober fand in dem beschaulichen Örtchen Glatt, im Schatten eines alten Wasserschlosses, das diesjährige Herbsttreffen der eupax statt, das wir nach ausgefüllten Arbeitstagen mit neuen Erkenntnissen, Ideen und Beschlüssen erfolgreich abschließen konnten.

Mit großer Freude nahmen wir die Gewaltberaterin Nathalie Dorn aus der Schweiz in den aktiven Kreis der eupax-Mitstreiter (und jetzt auch _innen) auf. Zuvor hatte sie sich schon im Arbeitskreis ‚Qualitätssicherung‘ engagiert und frischen Wind in die Männerrunde gebracht. Diese neue Energie hat uns auch bei unserer Arbeit in Sulz gut getan.

Am Samstag konnten wir dann weitere Gewaltberaterinnen aus der Schweiz begrüßen, die diese Gelegenheit wahrgenommen hatten, die Arbeit der eupax kennenzulernen und sich über die Vorteile und Konditionen einer Mitgliedschaft zu informieren. Ab sofort begrüßen wir einige neue Mitstreiterinnen und heißen sie herzlich willkommen. Wir freuen uns über diese neue Stärkung und Unterstützung!

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal mittels eines Schaubildes die Bedeutung der eupax sowohl für die Mitglieder als auch für unser Ansehen in der (Fach-) Öffentlichkeit verdeutlichen.

Wolfgang

Erfolgreicher eupax/euline-Auftritt in Hildesheim

Die Präsenz per Info-Stand, Beratungen und Vorträgen des Hildesheimer Büros der eupax/euline (Wolfgang Brandt, PhaEmo®Praxis Hildesheim) bei der seit dem 9. November in der Hildesheimer Fachhochschule (HAWK) laufenden Ausstellung ‚Rosenstraße 76 – Häusliche Gewalt überwinden‘ stellt sich als ein großer Erfolg für den Bekanntheitsgrad der Hotline und für unseren Ansatz der Gewaltberatung/Tätertherapie vor Ort heraus. Zudem können vorhande Kontakte zu bestehenden Beratungsstellen, Kirchenvertretern_innen und offiziellen Stellen auf einfache, aber wirkungsvolle Weise erneuert, gestärkt und ausgeweitet werden. Angesichts unserer personalen ‚Stärke‘ in Hildesheim (One-man-Show) ein unschätzbares Gut!

Bei der Eröffnung der Ausstellung ‚Rosenstraße 76‘ in Hildesheim war natürlich auch die eupax/euline mit dem ‚blauen Mann‘ vertreten – unübersehbar am Eingang zu den Präsentationsräumen

Viele Gespräche mit Gästen der Ausstellung, mit Dozenten_innen und Studenten_innen (Hebammen, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Soziale Arbeit, Soziales Management u.a.) verdeutlichen das große Interesse gerade auch dieser Berufsrichtungen und machen deutlich, wie wichtig diese Zielgruppen für eine Verbreitung der Hotline-Nummer sind. Als Folge werden weitere Vorträge über die Arbeit der eupax/euline im Rahmen von Seminaren vereinbart, die einen vertieften Einblick in unsere Gewaltberatungsarbeit ermöglichen sollen. Motiviert durch die starke Resonanz und die positiven Erfahrungen bei den bisherigen Informationsveranstaltungen bzw. -vorträgen sehe ich dieser Entwicklung mit großer Freude entgegen – knüpft dies doch an jahrelang erworbene Kompetenzen an, ohne von einem zwanghaften Rahmen eingeengt zu sein!

Viele Informationsgespräche mit Einzelpersonen entwickeln sich auch zu längeren Beratungsgesprächen, v.a. mit Menschen, die Gewalt erfahren haben und sich durch diese Ausstellung trauen, Kontakt aufzunehmen, sich mitzuteilen oder Unterstützung anzufragen. Allein schon aus diesem Grund hat diese Form der Präsentation ihren Sinn erfüllt.

Präsentation von Literatur und Werbematerial der eulne im Schaufenster einer Hildesheimer Buchhandlung als Ergänzung zur Ausstellung

Das Material der euline steht auf dem Info-Stand für Interessierte zur Verfügung, dazu Ausführungen über die Idee der Hotline, den Fachverband eupax und die EURIT Richtlinien zur Täterarbeit. Vor allem die Zusatzinformationen und die Infos kleineren Formats werden gern mitgenommen; endlich kann ich auch die Streichholzschachteln in großen Mengen unter die Leute bringen! Viele Studenten_innen habe Ideen, an welchen Orten sie diese verteilen können und kümmern sich darum.

Für das Schaufenster der Buchhandlung habe ich eine Literaturliste erstellt, die Bücher wurden besorgt und zusammen mit dem euline-Werbematerial präsentiert. Zur Zeit liegen mir noch keine Informationen hinsichtlich der Wirksamkeit dieser Maßnahme vor. Zu gegebener Zeit werde ich darüber berichten.

Zum Schluss eine persönliche Anmerkung: Die zeitlichen Anforderungen dieses Projekts sprengen bei weitem den Rahmen, den ich mir für die ehrenamtliche Arbeit für die eupax/euline gesetzt habe und ich bin abends nach 4-6-stündigen Gesprächen sehr erschöpft. Jedoch ist die Resonanz auf dieses Tun, sind die neuen Erfahrungen mit Gästen und Mitmachern_innen von unschätzbarem Wert für meinen Status vor Ort und meine Motivation, weiterzumachen. Und – so hoffe ich jedenfalls – werden sich auch in meiner Beratungs-Praxis in Form zahlreicher neuer Klienten_innen wiederspiegeln.

Wolfgang Brandt

PhaEmo®Praxis/ MännerPraxis Hildesheim

www.konflikt-gewaltberatung-hildesheim.de

My blog: http://wollinus51.wordpress.com/

Europäische Richtlinien für Tätertherapie – EURIT –

Eurit A5

Oft werden/wurden wir gefragt, was macht ihr eigentlich da? Was ist Gewaltberatung, was ist Tätertherapie?

Hier kommt die Antwort in Form von europäischen Richtlinien, nach denen wir, die Eupax und ihre Mitglieder, arbeiten und was wir unter Gewaltberatung und Tätertherapie verstehen. Im Frühling dieses Jahres hat eine internationale Arbeitsgruppe der Eupax diese Richtlinien in Weyregg(Österreich) erarbeitet und aufgestellt. Nun liegen sie in schriftlicher Form vor.

Vervielfältigung und Kommentare sind ausdrücklich gewünscht.