Kategorienarchiv: Männergesundheit

Väterliche Zeitreise – die Vaterrolle im Wandel

„Die Rolle des Vaters hinsichtlich seiner Stellung innerhalb der Familie hat sich im Laufe der Geschichte stark verändert. Vom uneingeschränkten Patriarchen bis hin zum modernen Vater der Gegenwart war es ein weiter Weg. Wir laden Sie heute auf eine kurzweilige Zeitreise durch das Vaterbild im Wandel ein.“

So beginnt der Artikel über die väterliche Zeitreise auf der Webseite von vaterfreuden.de. Ein kurzer Abriss über die Geschichte der Väter mit einem Blick in die Jetzt-Zeit. Nichts Welt bewegendes, jedoch ein informativer Überblick.

Wolfgang Brandt

http://www.eupax.eu/beratungsstellen/eupax_hildesheim.php

Männer und ihre Väter – eine unendliche Geschichte

Peter Kölln befasst sich in seiner ‚Montagskolumne‘ mit dieser ‚unendlichen‘ Geschichte und beschreibt auf eindrucksvolle Weise seine Erfahrungen.  Ich greife diesen Beitrag auf, weil dieses Thema auch in meiner Beratungspraxis des Öfteren auftaucht. Es nimmt dann nicht nur einen großen Raum ein, sondern ist mit vielfältigen Emotionen unterlegt, die sich im Laufe der Gespräche urplötzlich an die Oberfläche ‚kämpfen‘ und sich mit Kraft Luft verschaffen. Zu lange wurden sie weg gedrückt, verdrängt oder rationalisierend ‚umgedichtet‘. Die Möglichkeit, mit einem anderen Mann über vergangene Kränkungen durch den Vater zu sprechen, bietet Ansätze von Erleichterung und Entlastung. Andererseits ersetzt es nicht die direkte Aussprache mit dem Vater, die Konfrontation des Älteren durch den Sohn. Erst hierdurch wird die emancipatio, die „Entlassung des Sohns aus der väterlichen Gewalt“ (aus dem Lateinischen übersetzt), ermöglicht. Hieraus erwächst eine Energie, die nachhaltig und heilend wirken kann; vielleicht nicht in der Beziehung zwischen Vater und Sohn, auf jeden Fall aber für das weitere Leben und Erleben des jüngeren Mannes.

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Wolfgang Brandt

eupax Beratungsstelle Hildesheim

Männer_Gewaltberatung Hildesheim

 

Vorurteil Trampel und Täter – Radiosendung auf Bayern 2

Die Journalistin Doris Weber hat für einen Rundfunkbeitrag  auf BR 2 in der Reihe ‚Evangelische Perspektiven‘ u.a. auch ein Interview mit unserem Kollegen Hubert Frank, Mainz, geführt. Auszüge aus diesem Gespräch sind in dem u.a. podcast zu hören.

Angesichts der Bestrebungen der eupax, ausgehend von einem ‚Männertelefon‘ kompetente Männerberatung im deutschsprachigen europäischen Raum anzubieten, ist dieser Beitrag insofern interessant, als er auf die bestehenden Problematiken eines ‚verkorksten‘ Jungen- und Männerbildes in der Öffentlichkeit hinweist.

Ankündigungstext:

„Vorurteil Trampel und Täter – 20.07.2014

Das Bild in unseren Köpfen steht fest: Jungen und Männer sind Täter, Frauen sind Opfer. Männer wollen nur das eine. Unfug, sagt Doris Weber: Natürlich sind Jungen und Männer auch Opfer – aber sie sagen es nicht. Männer sind nicht nur Sexmaschinen. Nach Jahrzehnten der Frauenbewegung ist ein Geschlecht vergessen worden. Das liegt den Männern schwer auf der Seele. Und dann ist auch noch das christliche Gottesbild als arg männliche Projektion entlarvt worden. Wann ist ein Mann ein Mann? Ist es Zeit für eine neue Männerbewegung? Vorurteil Trampel und Täter, so ist die folgende halbe Stunde überschrieben.“

http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-evangelische-perspektiven.shtml

Wolfgang Brandt

eupax Beratungsstelle Hildesheim

Phaemopraxis Hildesheim

 

Männergesundheitstag

Liebe Kollegen,

Gestern fand der erste Männergesundheitstag in Luxemburg statt und wurde von infoMann, einer luxemburgischen Beratungsstelle für Jungen und Männer organisiert und durch die Stadt Luxemburg gefördert.

Unser Kollege, Alex Kries, seines Zeichens Gewaltberater, ist einer der Köpfe, besagter Beratungsstelle.

An diesem ehrwürdigen Tag, war die Euline/Eupax durch den blauen Josef, himself, mit einem Informationsstand vertreten, um Werbung für die Euline in Deutschland und Luxemburg zu machen.

Leider war, erwartungsgemäss, der Besucheransturm noch riesig ausbaufähig, da das Thema Gesundheit und Gewalt nicht unbedingt Publikumsmagnete sind. Ich bin dennoch enttäuscht, dass solch eine Veranstaltung so wenig besucht wird.

Und doch war es eine wichtige Erfahrung für mich, in die Öffentlichkeit zu gehen und ich bin froh, sie gemacht zu haben.  Hier auf dieser Veranstaltung habe ich gehört, dass Erfahrung aus gemachten Entscheidungen ensteht. Bei nächster Gelegenheit habe ich mir vorgenommen, selbst einen Vortrag über Euline/Eupax zu halten. Dieses Mal habe ich mich noch nicht getraut.

Ich konnte der Chancengleichheitsministerin eine Infomappe über die Eupax/Euline überreichen und einige wenige Worte mit ihr wechseln. Ich konnte dabei einen Umstand aus der Welt schaffen, der mich doch überraschte: „Sie kannte die Euline nicht und hatte noch nie etwas darüber gehört!“ Nun ist dem nicht mehr so und vielleicht trägt dieser kurze Kontakt irgendwann Mal Früchte!?

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