Wolfgang Brandt

Beiträge des Autors

Gefühle sichtbar machen!!!

Gefühle sichtbar machen!!!??? – Offenbar ist dies einigen finnischen Forschern gelungen.
Ein Auszug: „Glück durchströmt den ganzen Körper, Stolz nur den Kopf und die Brust. Die Depression lässt den kompletten Leib kalt und schlaff wirken, Traurigkeit bloß die Arme und Beine.“
Finnische Forscher haben detailliert zusammengetragen, wo im Körper sich welche #Emotionen manifestieren.image

(Proceedings of The National Academy of Sciences of The United States of America, online)

Die Forscher haben „mehr als 700 Menschen aus Nordeuropa und Taiwan nach ihren Körperwahrnehmungen befragt. Mithilfe von emotionsgeladenen Wörtern, Bildern, Geschichten und Filmsequenzen riefen die Forscher unterschiedliche Gefühle in den Versuchspersonen wach und baten diese dann, auf einer Zeichnung zu markieren, in welcher ihrer Körperregionen sich Aktivitäten verstärkten oder abschwächten. Angespannte oder erschlaffende Muskeln, steigende oder fallende Hauttemperaturen, beschleunigter oder verlangsamter Herzschlag gehörten dazu.“ Jedes Gefühl zeigte ein anderes Aktivitätsmuster an.

Dass diese Muster unabhängig vom kulturellen background der Befragten auftraten, spricht für die biologische Grundlage der Gefühle und ihre Wahrnehmungsweisen.

Wolfgang

Eupax Regionale Gewaltberatung Hildesheim

Psychologie der Gefühle

Hallo,

über die Vernetzungen bei facebook bin ich auf eine Webseite gestoßen, die m.E. sehr kompakt, prägnant, aber dennoch verständlich über die Psychologie der Gefühle informiert. Für mich war insbesondere lehrreich, was dort über ‚verletzte Gefühle‘ geschrieben steht. Dem kann ich nach meiner jetzigen Erfahrung nur folgen.
Also: empfehlenswert!!

Diesen bemerkenswerten Satz fand ich ebenfalls auf der informativen Seite:

Morbus est judicium in pravo pertinax.
Krank wird, wer sich auf falsche Urteile versteift.
Seneca

Wolfgang

Phaemopraxis Hildesheim

Gewalt in der Pflege

Eine Präsentation zum Thema von Prof. Dr. Thomas Görgen Deutsche Hochschule der Polizei (Münster) – Gewalt in der Pflege – hat zu einer regen Diskussion im Forum geführt. Da wir die Informationen und Positionen dazu auch einem größeren Interessentenkreis zur Kenntnis geben möchten, sind sie nun auch hier auf den Seiten der eupax News veröffentlicht und wir würden uns freuen, wenn dies dazu anregt, sich in die Diskussion einzubringen. Gefragt sind u.a. auch weitere Informationen und eigene Erlebnisse bzw. Erfahrungen mit Betroffenen sowie eigene Statements zum Thema.

Jerry schrieb dazu:

Ich komme ja ursprünglich aus der Pflege und etliche hier beschriebene Gewaltformen habe ich selbst gesehen und erlebt. Ich habe den PDF- Anhang mal schnell überflogen und finde, dass er das Problem der Gewalt in der Pflege ziemlich einseitig darstellt, nämlich aus einer kriminellen Sichtweise. Mir scheint diese Perspektive ziemlich klar zu sein. Da will sich jemand am Gut eines anderen bereichern. Der/die gehört bestraft und fertig.
Mich interessiert ein anderer Aspekt dieses Problems. Pflegekräfte, sei es Professionelle oder im häuslichen Bereich, sind einem extremen Druck ausgesetzt. Früher, in meiner Ausbildungszeit, war das nicht anders und heute ist es noch extremer geworden. Permanenter Personalmangel, mangelnde Finanzierungen, Ausfälle durch Krankmeldungen, überbelegte Stationen, vernachlässigte Weiterbildungen, Sicherheitsprobleme und persönliche Probleme lasten bis heute auf den Schultern der Pflegekräfte. Und die Gesellschaft schaut zu! Wir schauen zu.

Ich sehe hier einen enormen Bedarf an Hilfe und Unterstützung und mit unserem Ansatz sind wir genau richtig.
Wir können diese Leute begleiten und befähigen, in erster Linie für sich selbst zu sorgen und dann erst für andere da zu sein.

PS: Seit einigen Jahren wird der Personalschlüssel einer Einrichtung(Krankenhaus; Pflegedienst und ähnliches) nach Zeitaufwand am Patienten berechnet. Einige kluge Köpfe haben ein System aus der Industrie und Wirtschaft umgemodelt um Krankenhäuser wie Fabriken und/oder Firmen funktionieren zu lassen. Und wir machen alle mit!

Phaemopraxis Letzebuerg

Phaemopraxis Hildesheim

 

Erfolgreiches eupax-Treffen in Tecklenburg / Großer TN-Kreis

Nach arbeitsreichen 4 Tagen und einem regen, spannenden und zeitweise auch anstrengenden Austausch von Informationen und Meinungen können wir auf ein erfolgreiches Treffen zurückblicken. Die große TN-Zahl und die Fülle an Themen erforderten ein Umdenken hinsichtlich unserer bisherigen Arbeitsform, was sich im Nachhinein als sehr produktiv und v.a. auch in Hinblick auf die Bedürfnislage vieler TN als Ressourcen schonender herausstellte. Es sei an dieser Stelle  allen TN noch einmal für ihren ehrenamtlichen Einsatz gedankt, besonders auch dafür, dass sie auf ein freies Wochenende verzichten und sich stattdessen um die gemeinnützigen Ziele und Belange der eupax verdient machen.

Ich möchte im Folgenden zunächst nur über zwei wichtige Ergebnisse unseres Treffens informieren. Zum einen haben wir anhand zweier konkurrierender Vorschläge über die Struktur der eupax diskutiert. Die Mehrheit konnte sich nicht für ein zentrales Büro mit einer bestellten Arbeitskraft erwärmen, die die laufenden Geschäfte tätigt, und zusätzlichen Regionaldirektionen, sondern entschied sich für eine demokratische Organisationsstruktur (s.u.).

Unbenommen davon sind Andreas V. und Joachim L. die rechtmäßig bestellten Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH eupax. Somit bleiben die juristischen und steuerrechtlichen Aufgaben in ihrer Verantwortlichkeit und sind in den Aufgabenfeldern nicht gesondert aufgeführt.

Des Weiteren verschafften wir uns einen Überblick über die bestehenden Arbeitsgruppen und gründeten neue in den Bereichen, die wir hinsichtlich Organisation und Aufgabenbewältigung für notwendig erachteten.(Schaubild 2)

Hier eine kurze Erklärung zur Struktur (siehe Schaubild 1):

Die drei nach außen größer werdenden Kreise sollen folgendes symbolisieren:

1.      den aktiven (Innen-)Kreis derer, die regelmäßig an eupax-Treffen teilnehmen, regelmäßig gestalterischen Einfluss nehmen und auf ihren halbjährlichen Treffen die notwendigen Aufgaben abstimmen, delegieren und bilanzieren (dies ist zurzeit ein kleiner, aber stetig wachsender Kreis);

2.      den erweiterten Kreis aller anderen Mitglieder, die die eupax durch ihren Beitrag unterstützen und sich sporadisch zu einzelnen Themen äußern bzw. ihr spezielles Wissen und ihre Erfahrungen auf unterschiedliche Art einbringen;

3.      die vorhandenen Arbeitsgruppen (Außenkreis), mit TN aus dem aktiven Kreis, als auch anderen Mitgliedern, die jeweils Interesse zeigen und sich an spezifischen Themenbereichen aktiv beteiligen möchten. Die Arbeitsgruppentreffen finden zusätzlich zu unseren halbjährlichen eupax-Treffen statt, organisiert durch die jeweiligen Koordinatoren. Die AGs besorgen sich Fachwissen und Unterstützung auch von Externen. Die Ergebnisse werden zwischendurch innerhalb der aktiven Mitglieder kommuniziert und auf den eupax-Treffen vorgestellt und abgestimmt bzw. zur erneuten Bearbeitung in die AGs gegeben.

Spezielle Arbeitsgruppen befassen sich mit der eupax-internen und externen Publikation von Entscheidungen, wichtigen Informationen und öffentlichen Stellungnahmen.

Schaubild 1

download 1: eupax Struktur Tecklenburg

download 2: Arbeitsgruppenübersicht eupax_Ansprechpartner

 

 

Ein männlicher Praktikant im Frauenhaus vermittelt anderes Männerbild

 

Mann kann auch anders  (Artikel in der WAZ vom 21.12.12)

Ein mutiger Versuch, der sich als ein Erfolg herausstellte. Frauenhaus-Leiterin Anne Meiworm: „Wir sind nicht auf einer Insel. Die Frauen sollen Normalität leben und lernen, Aufgaben zu bewältigen.“
Neben dem körperlichen und auch seelischen Schutz der Frauen und Kinder ist dies sicherlich auch ein wichtiger Aspekt: Sie wieder auf den Alltag vorzubereiten und ihnen zu zeigen, dass es weitaus mehr Männer gibt, die  vertrauensvolle, liebevolle, auf gegenseitigem Respekt beruhende Beziehungen zu ihren Mitmenschen pflegen als Schläger. Für die Kinder in dieser Umgebung ist das hinsichtlich ihrer zukünftigen Beziehungsgestaltung von immenser Bedeutung.

Wir gratulieren der Leiterin und den anderen Verantwortlichen für diesen mutigen Schritt!

 
W. Brandt
Gewaltberatung Hildesheim

 

 

Erfolgreiches Herbsttreffen der eupax/euline in Sulz-Glatt

Vom 4.-7. Oktober fand in dem beschaulichen Örtchen Glatt, im Schatten eines alten Wasserschlosses, das diesjährige Herbsttreffen der eupax statt, das wir nach ausgefüllten Arbeitstagen mit neuen Erkenntnissen, Ideen und Beschlüssen erfolgreich abschließen konnten.

Mit großer Freude nahmen wir die Gewaltberaterin Nathalie Dorn aus der Schweiz in den aktiven Kreis der eupax-Mitstreiter (und jetzt auch _innen) auf. Zuvor hatte sie sich schon im Arbeitskreis ‚Qualitätssicherung‘ engagiert und frischen Wind in die Männerrunde gebracht. Diese neue Energie hat uns auch bei unserer Arbeit in Sulz gut getan.

Am Samstag konnten wir dann weitere Gewaltberaterinnen aus der Schweiz begrüßen, die diese Gelegenheit wahrgenommen hatten, die Arbeit der eupax kennenzulernen und sich über die Vorteile und Konditionen einer Mitgliedschaft zu informieren. Ab sofort begrüßen wir einige neue Mitstreiterinnen und heißen sie herzlich willkommen. Wir freuen uns über diese neue Stärkung und Unterstützung!

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal mittels eines Schaubildes die Bedeutung der eupax sowohl für die Mitglieder als auch für unser Ansehen in der (Fach-) Öffentlichkeit verdeutlichen.

Wolfgang